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Die Mutter aller Schlachten: Deutschland gegen England
28.06.2010 - 12:35 von tante_horst™
Müller schießt England ab
Deutschland setzte sich im Klassiker gegen England eindrucksvoll mit 4:1 durch und setzte damit ein ganz dickes Ausrufezeichen. Wieder einmal war es ein geschichtsträchtiges Spiel, in dem Klose mit der brasilianischen Fußball-Legende Pele gleichzog, England erstmalig vier Tore gegen Deutschland kassierte, aber auch vom Schiedsrichter benachteiligt wurde - außerdem spielte sich Thomas Müller bei der Gala-Vorstellung ins Rampenlicht.
Der Bundestrainer selbst fand für den frischen und mutigen Auftritt seiner jungen Nationalmannschaft in Bloemfontein fast überschwängliche Worte wie "imponierend" und "unglaublich gut".
Doch dass sich sein Team mit dem in der Heimat umjubelten Auftritt nun in die Favoriten-Position für den WM-Titel geschossen hat, wies der 50-Jährige zurück. "Wir sind nicht in der Favoriten-Rolle. In einem Turnier gibt es immer unterschiedliche Situationen", erklärte Löw.
Fußball-Deutschland jedenfalls war schon nach dem Sturmlauf ins Viertelfinale völlig aus dem Häuschen. "Ich bin noch ganz bewegt. Das wird sich herumsprechen und zu weltweiter Akzeptanz führen", ließ Bundeskanzlerin Angela Merkel nach dem 4:1 (2:1) aus dem fernen Kanada verlauten. Auch der verletzte Michael Ballack traut seinen Kollegen nach der mit Bravour bestandenen WM-Reifeprüfung nun alles zu:"Riesen-Glückwunsch. Dass wir England so klar bezwingen, damit hatte ich nicht gerechnet. Das war eine Marke, die wir hier gesetzt haben. Wir sind jetzt wohl oder übel einer der Mitfavoriten."
Das sagt der Rest der Welt zum Auftritt unserer DFB ELF:
The Times (England): "England draußen. Capello beschuldigt die Schiedsrichter"
Mirror: "FABIGO! Capello sollte nach Englands Demütigung einpacken"
Daily Mail: "'Oh, mein Gott!' Was der uruguayische Schiedsrichter sagte, als er seinen WM-Bock im Fernsehen sah"
The Star (Südafrika): “Teutonic supersonic - Müller war brillant, Rooney enttäuschend, als Deutschland England skrupellos die schlimmste WM- Niederlage verpasste.“
Guardian (England): "Echos von '66 - jetzt ist Schluss für Englands Goldene Generation"
Algemeen Dagblad (Niederlande): "Deutschland kriegt Revanche für Wembley 1966"
Corriere dello Sport: "Die Deutschland-Show: Was für ein Pokerspiel! Capello zu Hause im Zorn empfangen"
Gazzetta dello Sport: "Super-Deutschland im Viertelfinale"
Irishtimes.com (Irland): "Skrupellose Deutsche decken Englands Schwächen auf"
Times (Südafrika): Auf Wiedersehen, England (auf deutsch). Geschickt konternde und nüchtern abschließende Deutsche überwältigen Englands Wackel-Abwehr und lassen Deutschland im Viertelfinale auf Argentinien prallen.
El Mundo (Spanien): Es war die süße Rache der besten Mannschaft. Deutschland hat England verdient besiegt und im bislang besten Spiel der WM eine Fußball-Lektion erteilt. Nach drei bleiernen Wochen haben die deutsche Nationalelf und ein Typ namens Müller die WM endlichgroß gemacht.
Marca (Spanien): Lampards nicht gewertetes Tor kann der Mannschaft Capellos nicht als Alibi dienen. Die deutsche Nationalelf ist stark überlegen und besitzt sowohl eine großartige Abwehr als auch eingroßartiges Konterspiel. So oder so hat Deutschland den Sieg verdient gehabt. Im Angriff hat Deutschland Dynamit.
Gazetta dello Sport (Italien): Joachim Löws schreckliche Jung sind auf dem Höhenflug: Ziel Viertelfinale. Sie erteilen England eine geschichtsträchtige Lektion. Deutschland überzeugt mit Spiel und Persönlichkeit, bei England lauert die Angst hinter jeder Ecke. Eine Komplett-Demütigung für England: In Stücke zerrissen und blamiert von den Deutschen.
Fanatik (Türkei): Die Panzer zerquetschten England und sind weiter. Mit Klose, Müller und Podolski hat Deutschland England ausgelöscht.
L'Équipe (Frankreich): Deutschland hält die Legende am Leben. Ein episches Spiel wird geprägt durch ein Tor, das den Engländern unglaublicherweise verwehrt wird. Deutschland zeigte sich einfallsreicher und realistischer, um ins Viertelfinale einzuziehen.
Le Parisien (Frankreich): Deutschland brauchte keinen Schiedsrichter. Es war angenehm, Deutschland mit einer neuen Generation, besonders durch Thomas Müller repräsentiert, spielen zu sehen.
Libération (Frankreich): „Deutschland hat England den Hintern versohlt und sich logisch für das Viertelfinale qualifiziert.
Blick (Schweiz): Starke Deutsche schlagen in der «Mutter aller Schlachten» England 4:1 und stehen im Viertelfinal der WM. Die Partie hält alle Versprechen, bietet den ersten wahren WM-Knaller des Turniers mit Tempofußball vom Feinsten, packenden Torszenen, mehreren Alu-Treffern… und dem neuesten Wembley-Tor.
The Times of India (Indien): Deutschland zerlegt England mit 4:1, nachdem der Schiedsrichter Lampards Treffer verweigert. Müllers Schüsse töten die Löwen.
The Asian Age (Indien): Die deutsche Maschine rollt weiter. Ein feuriger Müller triff zweimal, als die Deutschen die Löwen überwältigen.
De Telegraaf (Holland): Deutschland ist ins Viertelfinale gekommen nachdem es England in einem spektakulären Duell kinderleicht aus dem Weg geräumt hat.
Monitor (Bulgarien): Deutschland zertrampelte England mit 4:1. Deutschland setzte die Tradition fort, die „Drei Löwen“ auszuschalten, wenn es sie bei großen Spielen trifft. Im Stadion von Bloemfontein erschien auch das Gespenst von 1966 - dieses Mal wurden aber die Engländer benachteiligt.
Sports Hochi: Mit vier Toren zerschmetterte Deutschland England!
USA Today: Deutschland verprügelt England und marschiert.
Sport Express (Russland): Deutschland spielte besser, England spielte überhaupt nicht. Eine Freude zuzuschauen! Die goldene Generation der Engländer wurde von den Jungen (Deutschen) erniedrigt. Der (Wembley-)Treffer von (Geoff) Hurst bleibt weiter diskussionswürdig -aber hier war alles klar. Es ist einer der größten Skandale in der Geschichte der Fifa.
Jediot Achronot (Israel): Wer in England dieses (nicht gegebene) Tor als Ausrede oder Trost benutzen will, betrügt sich selbst. Das Fußball-Mutterland hat die beste Liga der Welt, aber eine alte, langweilige, ziellose, planlose, unintelligente WM-Mannschaft ohne echte Verteidigung. Die Abwehr hatte mehr Löcher als Schweizerkäse.
th
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